Helmperlhuhn

Helmeted guineafowl

Numida meleagris

Das Helmperlhuhn ist der bekannteste Vertreter der Perlhuhnfamilie, und die einzige Art der Gattung Numida. Das Verbreitungsgebiet ist Afrika südlich der Sahara mit Ausnahme der Regenwaldgebiete.

Helmperlhuhn - Numida meleagris

Das Helmperlhuhn erreicht eine Länge von 53 bis 63 cm und ein Gewicht von 1,15 bis 1,6 kg. Weibchen bleiben etwas kleiner und ähneln ansonsten den Hähnen. Kopf und Hals sind weitgehend unbefiedert, die nackte Haut ist bläulich, blauweiß und rötlich gefärbt. Charakteristisch und namensgebend ist der hornfarbene Helm. Das Gefieder ist von schwärzlichgrauer Farbe und mit zahlreichen weißen Sprenkeln gemustert. Küken haben ein braunes Flaumgefieder. Die Unterarten unterscheiden sich vor allem in der Ausdehnung und Färbung der federlosen Hautpartien.

Das Helmperlhuhn bevorzugt warme, trockene und offene Lebensräume wie Waldränder, Savannen, Steppen, Halbwüsten oder landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die regionale Verbreitung wird vom Wasserangebot bestimmt. Oft sieht man große Ansammlungen der Vögel an Wasserstellen. In den Bergen kann man die Art bis in Höhen von 3000 Metern finden.

Helmperlhühner sind Allesfresser, pflanzliche Nahrung hat aber eine höhere Bedeutung als tierische. Sie fressen Samen, Knollen, Zwiebeln, Wurzeln und Getreide. Tierische Nahrung, vor allem Insekten (meist Termiten und Grashüpfer), Schnecken, Tausendfüßer hat einen Anteil von ungefähr 12 % an ihrer Ernährung. Zecken werden von den Suhlstellen der Warzenschweine aufgenommen.

Gefährdung

Die Art ist häufig, wahrscheinlich gibt es mehr als eine Million Vögel, und das Helmperlhuhn gilt als „nicht gefährdet“.

Bildnachweis © Lip Kee Yap

Adresse

PO. Box 2455

Plettenberg Bay * 6600 * Südafrika

Büro Südafrika

Telefon: +27 44 533 53 00

E-Mail:

Büro Deutschland

E-Mail:

Zum Seitenanfang